Die Versteigerung oder Zwangsversteigerung ist ein öffentliches Verfahren, bei dem eine Immobilie versteigert wird, um eine Schuld zu begleichen. In der Schweiz ist dies besonders relevant, wenn der Eigentümer eine Hypothek oder andere Schulden nicht mehr bedienen kann und die Bank oder Gläubiger die Zwangsversteigerung einleiten. In diesem Fall wird die Immobilie von einem Gericht oder einer staatlichen Stelle zur Auktion freigegeben.
Bei einer Zwangsversteigerung wird die Immobilie meist an den Höchstbietenden verkauft, wobei der Erlös zur Begleichung der offenen Schulden verwendet wird. Der Prozess ist häufig von Dringlichkeit geprägt, und der Verkaufspreis kann unter dem Marktwert liegen, was für den Verkäufer und die betroffenen Parteien nachteilig ist.
Für Käufer kann eine Zwangsversteigerung eine Möglichkeit darstellen, Immobilien zu einem niedrigeren Preis zu erwerben, da diese oft unter Wert verkauft werden. Käufer sollten jedoch die rechtlichen und finanziellen Risiken eines solchen Kaufs berücksichtigen, da es häufig Unsicherheiten über den Zustand der Immobilie und etwaige bestehende Verbindlichkeiten gibt.