Das Vergleichswertverfahren (auch Hedonisches Bewertung) ist eine weit verbreitete Methode zur Wertermittlung von Immobilien, die auf dem Vergleich von ähnlichen Objekten basiert, die kürzlich verkauft wurden oder aktuell auf dem Markt angeboten werden. Diese Methode wird vor allem für Wohnimmobilien angewendet, bei denen genügend Vergleichswerte verfügbar sind. In der Schweiz wird das Vergleichswertverfahren genutzt, um den Marktwert einer Immobilie auf der Grundlage realer Transaktionen zu bestimmen.
Das Verfahren erfordert eine sorgfältige Auswahl von Vergleichsobjekten, die ähnliche Merkmale wie die zu bewertende Immobilie aufweisen, z. B. Grösse, Lage, Baujahr und Ausstattung. Diese Objekte werden dann analysiert und der Wert der zu bewertenden Immobilie wird anhand der Kaufpreise oder der aktuellen Marktnachfrage dieser Objekte angepasst. Das Vergleichswertverfahren ist besonders nützlich, wenn es genügend Transaktionsdaten gibt, die als Basis für die Bewertung dienen können.
In der Schweiz ist das Verfahren ein bewährtes Instrument für Immobilienmakler, Sachverständige und Finanzinstitute, um eine marktgerechte Preiseinschätzung zu erhalten.