Die Übernahmevereinbarung ist ein rechtlicher Vertrag, der die Bedingungen für die Übertragung von Eigentum an einer Immobilie von einem Verkäufer auf einen Käufer festlegt. In der Schweiz wird eine Übernahmevereinbarung vor allem bei grösseren Immobilientransaktionen oder Bieterverfahren genutzt und umfasst alle Details des Verkaufs, einschliesslich des Kaufpreises, der Zahlungsbedingungen, der Übergabekonditionen und etwaiger spezieller Regelungen wie Renovierungen oder Reparaturen vor der Übergabe.
Im Rahmen der Übernahmevereinbarung werden häufig auch die rechtlichen Pflichten und Garantien des Verkäufers sowie die Verantwortung des Käufers hinsichtlich der finanziellen Abwicklung und etwaiger zusätzlicher Verpflichtungen (z. B. Rückzahlungsverpflichtungen bei Hypotheken) festgelegt. Diese Vereinbarung kann auch Regelungen zu Haftungsausschlüssen, Fristen und etwaigen Verzugsgebühren enthalten.
Die Übernahmevereinbarung ist ein entscheidender Schritt im Kaufprozess, der eine verbindliche Grundlage für den Erwerb der Immobilie darstellt, bevor der Kaufvertrag unterzeichnet wird.